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 Die Gärten

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Starfire
Admin


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BeitragThema: Die Gärten   Mo März 04, 2013 5:32 am

Beinahe 70% der Nahrungsversorgung kann durch die sogenannten Gärten von Olymp gesichert werden. Eine riesige Fläche mit Pflanzenbeeten und Anbauten erstreckt sich und wird das ganze Jahr über abgeerntet. Neben den hieraus entstehenden Lebensmitteln gibt es auch Spazierwege, die neben den Anlagen entlang führen und beliebt für junge Paare sind.
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Liam Benett



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BeitragThema: Re: Die Gärten   Mo Sep 09, 2013 11:19 am

cf: Die Festung

Das Herz von Olymp war wortwörtlich grün, wenn man sich die üppigen Gärten näher anschaute. Durch die zentrale Lage war der Ruhepol von überall aus relativ zügig zu erreichen. Der erste Anblick verblüffte Liam enorm, hier stand ja tatsächlich ein halber Urwald. Felder, Plantagen und Baumreihen wechselten sich ab und boten einen perfekten Rückzugsort. An einigen Stellen sah man Arbeiter schufften, Unkraut jähten oder Pflanzen düngen. Neben typischen Gemüsesorten gab es auch exotische Pflanzen, die je nach Bedarf mit UV Strahlung versorgt wurden. In den großen Löchern der waren teilweise Planen eingespannt, die als Linsen dienten und das Licht bündeln konnten, um dem Bedarf der unterschiedlichsten Vegetation nachzukommen. Es war wirklich so wunderschön hier, dass der Heiler kurz stehen blieb und von seinen botanischen Ambitionen überwältigt schien.
"Sieh mal, da wachsen Granatäpfel!", rief Liam entzückt und sorgte für eine gelungene Ablenkung für seine Begleitung "Und Mangos! Heilige Mutter, die hab ich ja seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen. Ist das krass!", lachte der Mediziner glücklich und zeigte auf einen Baum voller praller Granatäpfel, als handele es sich um die Sensation des Jahrhunderts "Du weißt nicht, was das ist, oder?", fügte er traurig hinzu und schämte sich augenblicklich für sein Verhalten. Dann klaute er eine der Früchte ungesehen vom Baum, legte sich verschwörerisch einen Finger vor die Lippen und knackte die Frucht mit einem Taschenmesser aus seinem Gürtelhalfter "Hier, probier mal!"
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Booga



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BeitragThema: Re: Die Gärten   Mo Sep 09, 2013 11:42 am

Der Mutant schritt neben Liam her und versuchte sich immer wieder die Tränen fort zu wischen. Er jammerte nicht mehr laut, fühlte sich jedoch sehr bedrückt. Als sie den Garten erreichten, wurde jedoch auch dem Maschinenwart kurz ganz flau zu Mute. Die Schönheit der Natur war unglaublich. Er hatte Pflanzen schon mal in Bücherabbildungen oder auf seinem Teller gesehen. Aber das wars. Da sie in ihrem Lager hauptsächlich Metalle abgebaut hatten, war die Ästhetik und Schönheit dieses Orts unfassbar.
Mit großen Augen starrte der 18 Jährige die Bäume und Gestrüppe an. Liam war selbst so außer sich, dass er den Schnibli mit seiner Begeisterung beinahe ansteckte. Auch Stan lachte leicht und lief dem Benett hinterher. Zaghaft schüttelte Stanley den Kopf und erhob etwas sein Haupt um die seltsamen Früchte anzusehen: „Ich hab Äpfel schon in Büchern gesehen, aber ich hab sie mir anders vorgestellt!“, gab Stanley unwissend zu und hielt ‚Granatäpfel‘ für eine Sorte wie z.B. ‚Pink Lady Äpfel‘. Dass es sich um eine ganz eigene Frucht handelte, war ihm nicht direkt bekannt. Tatsächlich schämte sich Stan gleich ein wenig mit, da er sich wieder völlig dämlich fühlte, weil er diese Dinge noch nicht kannte. Ein bisschen führte Liam ihn schon vor…
„Warte, dürfen wir die wirklich einfach so nehmen?“, fragte Stan und schaute panisch drein. Er wollte es sich nicht sofort mit der Rebellenbleibe versauen. Man bekam alles für Buttons, Granatäpfel gehörten sicher auch dazu! Immerhin ging es hier um essen.
Verblüfft schaute Stan dann auf das rote Fruchtfleisch. „Kann man das wirklich essen? In den Büchern sah es anders aus. Und das Trockenobst war auch… ich meine… ich mein, es könnte ja giftig sein.“ Stan ließ sich von seinem neuen Freund die Frucht näher erklären. Dann versuchte der Schnibli ein paar rote Kerne heraus zu trennen.
Das Resultat dieser Geschichte war schließlich, dass die beiden Männer sich so sehr mit dem roten Saft einsauten, dass es wirkte, als hätten sie Jemanden das Herz bei lebendigem Leibe raus geschnitten und barbarisch aufgegessen. Der süsse Saft war jedoch so lecker und fremd, dass Stan kurz darüber nachdachte noch so ein Ding zu pflücken. „Ich kauf mir morgen so einen Apfel“, stellte er schließlich fest und lächelte über beide Backen. Der rote Saft umspielte noch immer seine Zähne und schon sah der junge Mann aus wie der tollwütige Kannibale aus dem nächstbesten Horrorfilm.
Um die Gegend wirklich zu genießen, legte sich Stan schließlich in das Gras und schloss die Augen. Es war warm hier und roch angenehm. „Liam?“, fragte er leise: „Gibt es denn Jemanden den du vermisst? Aus den Alpha Städten, meine ich. Du hattest doch alles. Oder? Dort ist angeblich alles total krass. Man hat nie Hunger, Durst und so n Kram. Bist du hier denn überhaupt glücklich? Da wo du herkommst gibt’s Äpfel on mass. Oder?“

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Liam Benett



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BeitragThema: Re: Die Gärten   Mo Sep 09, 2013 12:04 pm

"Granatapfel! Normale Äpfel schmecken aber auch sehr gut.", wiederholte der Dunkelhaarige freundlich und zeigte Booga auch noch etliche andere Pflanzen. Da Liam fast ganz schwarz angezogen war, sah er nicht ganz nach einem Massenmordattentäter aus und rieb sich das Gesicht an seinem Shirt einfach sauber. Eine wehmütige Stimmung überkam Liam, als er sich neben Stanley ins Gras pflanzte und den Anblick genoß. Er überlegte eine ganze Weile intensiv bis er die richtigen Worte gefunden hatte: "Ich würde lügen, wenn ich jetzt sagen würde, dass ich nichts vermisse. Das was du weißt ist wahr. Es gibt alles im Überfluss, wenn man es sich leisten kann. Aber davon hat man letztendlich nichts, weil man sich kein Glück kaufen kann. Ich hab sehr schnell gelernt, das materialistische Denken abzulegen. Klar, ich hatte alles was ich wollte. Das habe ich jetzt nicht mehr. Aber ich meine jetzt nicht irgendwelchen Kram, ein Auto, Hightechzeug. Ich vermisse meine Eltern, weißt du. Das war das schlimmste. Als mir der Unfall im Labor passierte, habe ich sie nurnoch ein Mal gesehen. Und sie haben sich nichtmal verabschiedet. Sie haben mich angeguckt, als würde von mir eine tödliche Seuche ausgehen. Kannst du das nachvollziehen? Sie spiegeln den Kleingeist der Gesellschaft wieder und trotzdem vermisse ich sie. Hier hab ich Beziehungen, sehr gute Freunde, meine Arbeit, ich kann machen was ich will und es wird anerkannt. Ich bin hier glücklich, weil die Leute hier ehrlich sind, sie stehen zueinander. Als Alpha hast du keine Freunde, nur Feinde. Jeder ist neidisch auf den anderen, Zufriedenheit wird dort vermeidlich gekauft. Und alle glauben das. Aber hey, ich finde das um ehrlich zu sein gerade ziemlich bedrückend, meine Geschichte ist voll der Stimmungskiller. Ich würde lieber sterben, als das hier noch mal herzugeben. Das ist alles, was ich dir noch dazu sagen kann."
Super, der Frohsinn war dahin, er erinnerte sich nicht gerne an die vergangenen Jahre, seine Jahre in Gefangenschaft, wie er es so gern ausdrückte.
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Booga



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BeitragThema: Re: Die Gärten   Mi Sep 11, 2013 12:16 pm

Es fiel Stanley wahrlich schwer dieser Geschichte vollends zu folgen. Bisher war die Rebellenstadt für ihn bereits ein Paradies gewesen, welches jenseits seiner Vorstellungskraft gelegen hatte. Wie musste es dann erst in den Alpha Regionen zugehen? Die Behauptung, alle Alphas wären einander verfeindet, ergab für den Arbeiter jedoch durchaus Sinn. Unter der Erde hatten sie immerhin Aufseher gehabt und die schienen sich ständig gegenseitig ein Schnippchen schlagen zu wollen. Der jüngere Mann dachte an seine Vergangenheit und wurde immer stiller. Schien sich in seine Gedankenwelt zurückzuziehen und sein gesamtes Leben zu überdenken. Im Moment taten sich für ihn unglaublich viele Möglichkeiten auf.
Und er war verdammt nochmal dankbar dafür.
„Denkst du ich muss weiter Maschinen warten?“, fragte der Schnibli plötzlich, raffte sich auf und robbte die paar CM über die Wiese zu Liam hinüber. Nahe dessen Kopf blickte der Rotschopf den Arzt erwartungsvoll an. „Kann ich nicht lieber so etwas wie du machen? Und was macht Starfire? Hat sie einen Beruf?“ Die Erinnerungen mit dem Arbeitslager lagen zweifellos mit der Tätigkeit des neuen Outcasts zusammen. Er würde immer daran denken müssen was dort unten alles geschehen war, wenn er weiter machte wie bisher.
Das war ihm definitiv klar. Und dank dem unglaublichen Rettungskommando, waren Starfire und Liam sowieso die absoluten Helden des Drogen Dealers. „Seid ihr eigentlich ein Paar? Ich meine, du darfst einfach so mit ihr reden und so. Und all den Kram, sah schon so aus als würdet ihr euch voll lange kennen! Und gut verstehen!“ Ein zerbrechliches Lächeln tauchte auf, dann setzte sich der momentan weinerliche Knabe wieder bei Seite. „Heh. Sorry. Ich denke mir geht es inzwischen ein wenig besser…es ist nur… ich hab keine Ahnung was ich mit meiner freien Zeit anfangen soll. Hier kennt mich schließlich keiner. Und dort … hatten wir auch keine Zeit. Man.“

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Liam Benett



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BeitragThema: Re: Die Gärten   Mi Sep 11, 2013 12:49 pm

Es tat gut den zermürbten Kerl endlich ein wenig aufgehellter zu sehen. Liam ließ ihn plappern und konnte sich am Ende ein lautes Auflachen nicht verkneifen: „Starfire und ich, zusammen? Bei Kevin, sorry alter Angewohnheit… Bei allen guten Geistern dieser Welt, das möchte ich mir gar nicht vorstellen! Sie ist zwar nicht zu verachten, ich will nichts Falsches sagen, immerhin gaff ich ihr gerne hinterher, aber Ell ist ein ganz anderes Kaliber. Das würde ich mir im Leben nicht zutrauen, haha!“
Er musste sich bildlich vorstellen, wie die Rebellenbraut ihn wegen irgendeiner Kleinigkeit an den Eiern aufhing und kam aus dem Lachen dann überhaupt nicht mehr raus.
„Völlig unabhängig von dem was da mal war.“, das ließ er absichtlich offen „Sind wir einfach nur durchaus gute Freunde. Sie passt auf mich auf und ich… ja, manchmal auch umgekehrt, wage ich zu behaupten. Habe dir doch vorhin die Story unseres Treffens erzählt. Das ist mindestens 2 oder 3 Jahre her.“
Für ihn war es völlig surreal, dass Stanley sie auf ein solches Podest hob, immerhin war Ellinor für ihn ein bester Kumpel und er hatte zwar von Minute Eins an gewusst, wen er damals im Lazarett vor sich hatte, aber trotzdem hatten sie schnell und keineswegs gesittet einen Draht zueinander gefunden. Und das obwohl Liam bei Fremden gerne verklemmt rüber kam.
„Und was deine Sorgen anbelangt, ich denke du kannst hier machen was du willst. An jeder Ecke gibt es etwas Nützliches zu tun. Die meisten hier freuen sich über jede helfende Hand. Und wenn du Ahnung von Maschinen hast, dann werden dich früher oder später sowieso die Ingenieure für dies und das versuchen in ihre Fänge zu bekommen. Mach das, was dir am besten gefällt und was dir liegt. Ich hab doch auch keinen Doktortitel.“
Ob das wirklich aufbauend war, wusste er nicht. Aber er hatte auch das Gefühl, dass Booga erst mit den Überhäufungen an neuen Sinneseindrücken klar kommen musste, bis er sich wirklich entschließen konnte, was er tatsächlich als nächstes machen wollte.
„Nutz die Zeit, die dir hier gegeben ist. Am Anfang wird es sicherlich schwer sein, sich zurecht zu finden, aber du bist ja nicht auf den Mund gefallen, oder?“
Die Sonne war gewandert, sie gammelten schon eine ganze Weile auf dem Rasen herum und die Strahlen fielen seitlich durch die Deckenöffnungen.
„Ich kenn mich hier auch nicht so gut aus, wenn du willst können wir uns aber noch ein wenig umsehen. Hier gibt es einen Basar und eine Einkaufsstraße. Wenn du dich lieber ausruhen willst, kann ich das allerdings sehr gut nachvollziehen.“
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Booga



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BeitragThema: Re: Die Gärten   Mi Sep 11, 2013 1:12 pm

„Oh. Ich dachte ihr kennt euch länger“, gab Booga zu und lächelte gnädig. Irgendwie konnte sich Stanley noch nicht voll vorstellen warum er auf sie achten musste, aber er war eben noch in einer nicht ganz korrekten Weltanschauung gefangen. Eine, in der Starfire und die anderen Legenden der Wüste unanfechtbar waren.
„Klar nutz ich die Zeit!“, bestätigte Booga und nickte mehrmals. „Was? Du kennst dich hier auch nicht aus? Das heißt… du bist gar nicht von hier?“
Die Gesichtszüge des Schnibli entgleisten für einen Moment. Gerade hatte er einen Freund gefunden – und würde ihn wohlmöglich bald wieder verlieren. Immerhin war es gut möglich, dass der Benett bald wieder verschwand. Nach Hause. Richtig?
„Bist du zum studieren hier?“, fragte Booga nachdenklich im Nachhinein und sah seinen Gesprächspartner kritisch an. „Oh, ich denke… ich sollte mich wirklich ausruhen. Aber es war alles echt mega nett… danke! Ich weiß gar nicht wie ich das gut machen soll! Außer naja… auf die ein oder andere Weise schon…“ Der Rothaarige ließ diesen Kommentar einfach so stehen und zog eine Augenbraue hoch. Dann meinte er im Anschluss: „Und mit dem Studieren natürlich. Damit vielleicht auch. Vielleicht.“
Langsam erhob sich der Neuling und streckte sich. Gähnte. „Okay. Ich gehe echt zurück in mein Quartier. Wir laufen uns bestimmt nochmal über den Weg… oder?“

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Liam Benett



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BeitragThema: Re: Die Gärten   Mi Sep 11, 2013 2:00 pm

"Ich bin hier, weil wir von hier den Auftrag deiner Rettung erhalten haben, und die der anderen natürlich. Ich komme nicht von hier. Starfire und ich wurden quasi hier her gerufen. Beziehungsweise, ich hab Ellinor nicht alleine gehen lassen.", antwortete der Dunkelhaarige und erwähnte Helter Skelter nicht, da er davon ausging, dass Stan mit dem Begriff nichts anfangen konnte "Ich werde jetzt natürlich den Aufenthalt hier für einige Studien nutzen, aber im Grunde genommen hatte ich vor mich aus dem Staub zu machen, wenn man mich nicht mehr benötigt."
Auf das eindeutige Angebot hin richtete sich der Mediziner abrupt auf. Mit einer Mischung aus Entrüstung und Verlegenheit starrte er den Schnibli an und kam ins Stocken: „Was… Was? Hör mal Kleiner, für sowas bist du viel zu jung!“, tadelte Liam und kam sich allein bei der Vorstellung vor wie ein seniler, alter Sack, der er ja nun mal nicht war „Ich fühl mich ja echt geschmeichelt, aber lass ma‘ stecken. Im wahrsten Sinne des Wortes. Du bist mir zu keinerlei Dank verpflichtet, absolut nicht. Vor allen Dingen nicht auf so eine Art und Weise.“, rettete er dann die Situation, bevor er den Rothaarigen noch in irgendeiner Form kränkte. Der Kerl sollte sich nicht so verkaufen, das war es nicht wert. Er sollte auf keinen Fall denken, dass die Menschen und Mutanten hier so drauf waren.
„Mein Angebot von vorhin steht aber noch. Wenn du mir die Möglichkeit gibst, mich näher mit deiner Mutation zu befassen, dann würde ich meinen Urlaub hier verlängern. Wenn es dich interessiert, kann ich dir auch ein paar Sachen beibringen. Und du würdest sowieso nicht mit leeren Händen davon kommen, ich würde dich entlohnen. Schlaf drüber und sag mir dann, was du davon hälst. Und jetzt mach das du Land gewinnst, bevor ich es mir doch anders überlege.“
Am Ende grinste Liam schelmisch und hob die Hand zum Abschied. Er musste Starfire suchen, die würde sich über solchen Tratsch das Maul zerreißen.
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Booga



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BeitragThema: Re: Die Gärten   So Sep 15, 2013 7:45 am

Zu jung? Booga starrte verständnislos drein.
„Ich bin 18!“, verkündete er laut und schien keinerlei Barrikade des Alters zwischen ihnen erkennen zu können. Entweder schätzte er Liam für sehr viel jünger, oder er meinte es sehr ernst.
Die Gründe dafür würde er jetzt nicht zur Diskussion geben. Dennoch verschränkte Stanley seine Arme und schaute kritisch drein. Dann sagte der Rothaarige mit einem schnippischen Gesichtsausdruck: „Mit Naturalien lässt sich bestens zahlen!“
Er hatte ein freches Mundwerk – nach wie vor. Auch wenn sein Selbstvertrauen unter der Gefangenschaft und dem Terror schwer gelitten hatte…
„Ja, ich denke das ist in Ordnung. Du hast ja schon gesagt es tut nicht weh“, entgegnete der Schnibli zustimmend und lachte laut: „Haha! Okay! Wir sehen uns die Tage! Und versuch nicht das ganze Obst zu klauen, du bist mein Vorbild und so, ich und andere Leute könnten dir sonst nacheifern!“
Sanft grinsend winkte Stan seinem neuen Freund nochmals, ehe er sich aufmachte. Die ersten paar Meter schaute der junge Mann wiederholt hinter sich und blickte den Benett scheu an, wie ein Reh. Dann richtete der Mutant seinen Blick wieder nach vorne und wanderte schnurstracks vom Garden hinfort, zu seinem Quartier…

TBC…

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